Energiespartipp

  1. Wie lüften Sie Ihre Wohnung?
  2. Wie hoch ist die durchschnittliche Raumtemperatur in Ihrem Wohnzimmer?
  3. Drei Maßnahmen, die bares Geld wert sind!
  4. Wo liegen die größten Einsparpotentiale beim Energiesparen?
  5. Verwenden Sie Energiesparlampen in Ihrem Haushalt?
  6. Achten Sie beim Kauf neuer Haushaltsgeräte auf das EU-Label?
  7. Wie trocknen Sie Ihre Wäsche?
  8. Drehen Sie die Heizung in nicht genutzten Räumen ab, machen Sie das Licht, das Radio, den Fernseher aus, wenn Sie den Raum verlassen?
  9. Fernsehgeräte
  1. Wie lüften Sie Ihre Wohnung?

    Kippfenster bei eingeschalteter Heizung ist die teuerste Art der Lüftung. Gekippte Fenster bringen wenig frische Luft, bedeuten aber große Wärmeverluste. Da sich die Heizkörper zumeist unterhalb der Fenster befinden, wird die Wärme sofort abgegeben, ohne die Raumtemperatur zu erhöhen. Bei der Stoßlüftung wird die verbrauchte Raumluft in kürzester Zeit ausgetauscht, ohne dass die Wände auskühlen. In den Wintermonaten sollten die Fenster für etwa 4-6 Minuten ganz geöffnet werden. Bei einer Querlüftung genügen sogar schon drei Minuten. Vor allem im Winter kühlen bei längerem Fensteröffnen die Wände aus, so dass viel Energie nötig ist, wieder eine angenehme Raumtemperatur zu erreichen.
  2. Wie hoch ist die durchschnittliche Raumtemperatur in Ihrem Wohnzimmer?

    Eine Raumtemperatur von 20°C ist nur im Kinder- und im Wohnzimmer nötig. Die Schlafräume sollten für einen erholsamen Schlaf eine Temperatur von etwa 16-18°C haben, für Flure genügen etwa 15°C. Eine Temperatur von 18 bis 20°C stellt i.A. das gesündeste Raumklima für den Menschen dar. Die Nutzung der einzelnen Räume ist unterschiedlich, weswegen auch die Raumtemperatur unterschiedlich sein kann. Der Flur und das Schlafzimmer sollten kühler als das Wohn- oder Kinderzimmer sein. Nachts und bei längerer Abwesenheit, kann die Temperatur durch Zurückdrehen der Thermostatventile an den Heizkörpern abgesenkt werden.

    Zwar sind die Wahrnehmungen, wann eine Raumtemperatur als angenehm empfunden wird, subjektiv sehr verschieden, eine durchschnittliche Raumtemperatur von mehr als 25°C liegt jedoch deutlich über den Temperaturen, die als gesundes Raumklima angesehen werden. Durch eine Absenkung der Raumtemperatur um ein Grad, können die jährlichen Heizkosten um 6 % eingespart werden.
  3. Drei Maßnahmen, die bares Geld wert sind!

    Die Dämmung der Heizkörpernischen mit wärmereflektierender Silberfolie reduziert die Heizkosten um etwa 4 % (jährlich etwa 30,-€). Die Anschaffungskosten haben sich nach einer, spätestens aber nach zwei Heizperioden bezahlt gemacht.

    Die Senkung der Raumtemperatur um ein Grad spart etwa 6-8 % Heizenergiekosten (jährlich bis zu etwa 60,-€).

    Die Absenkung der Wohnungstemperatur nachts auf 16-18 C spart etwa 5-10 % Heizkosten (jährlich bis zu etwa 75,-€). Mit allen drei Maßnahmen könnten Sie also bis zu 165,-€ im Jahr sparen.
  4. Wo liegen die größten Einsparpotentiale beim Energiesparen?

    Prozentualer Anteil der verschiedenen Verbrauchsarten auf den Gesamtenergieverbrauch in einem Durchschnitts-Haushalt mit durchschnittlichem Wärmeschutz-Standard: Strom = 31 %, Warmwasser = 13 %, Heizung 56 %. Zwar sind in allen Energieverbrauchsarten Einsparmöglichkeiten (auch ohne Komforteinbußen) vorhanden, da die meiste Energie jedoch für die Beheizung aufgewendet wird, liegen hier auch die größten Einsparpotentiale.
  5. Verwenden Sie Energiesparlampen in Ihrem Haushalt?

    Die bekannten Kinderkrankheiten, wie langsames Erreichen der vollen Helligkeit und Anfälligkeit bei häufigem Ein-/Ausschalten haben moderne Energiesparlampen nicht mehr. Glühbirnen sind im eigentlichen Sinne keine Licht- sondern eher Wärmespender, denn 90 % der von Glühbirnen aufgenommenen Energie wird in Wärme und lediglich 10 % in Licht umgewandelt.

    In 10 Jahren sparen 10 Energiesparlampen, die eine typische Brenndauer haben, im Vergleich zu herkömmlichen Glühbirnen Stromkosten in Höhe von etwa 1250,-€ ein. Energiesparlampen sind im Anschaffungspreis zwar teurer, sie sind jedoch auch deutlich haltbarer und weisen eine sehr viel höhere Energieeffizienz auf.
  6. Achten Sie beim Kauf neuer Haushaltsgeräte auf das EU-Label?

    Haushaltsgeräte werden in Energieeffizienzklassen eingeteilt, die von „A“ (geringer Energieverbrauch) bis „G“ (hoher Energieverbrauch) reichen. Bei den Kühl- und Gefriergeräten gibt es mittlerweile schon die Energieklassen „A+“ und „A++“. Ein Wäschetrockner der Energieeffizienzklasse „A“ verbraucht 40 % weniger Strom als ein Gerät der Klasse „C“. Bei den Kühl- und Gefriergeräten sparen „A++“ Modelle rund 45 % Strom im Vergleich zu Geräten der „A“-Klasse. Da diese Geräte in der Regel eine recht lange Lebensdauer haben, kann sich ein etwas teureres Gerät mit einer sehr guten Energieeffizienzklasse schon bald bezahlt machen und anders herum kann ein scheinbares Schnäppchen Sie teuer zu stehen kommen. Bei Wasch- und Spülmaschinen kann man sogar doppelt sparen; denn neben der erwähnten Stromeinsparung verbrauchen moderne energieeffiziente Geräte auch deutlich weniger Wasser.
  7. Wie trocknen Sie Ihre Wäsche?

    Die Wäscheleine ist mit Abstand die günstigste und energiesparendste Art die Wäsche zu trocknen. Ein 3 Personenhaushalt, der sich entschließt, den Wäschetrockner abzuschaffen, kann im Jahr 80,-€ einsparen. Wer nicht auf seinen Trockner verzichten mag, sollte beim Schleudervorgang die Waschmaschine auf die höchste Drehzahl einstellen. Wenn Sie Ihre Drehzahl an der Waschmaschine von 800 auf 1400 Umdrehungen erhöhen, reduziert sich der Energieeinsatz des Wäschetrockners um 25 %.

    Das Trocknen auf der Heizung kann zu übermäßiger Luftfeuchtigkeit führen und soll vermieden werden.
  8. Drehen Sie die Heizung in nicht genutzten Räumen ab, machen Sie das Licht, das Radio, den Fernseher aus, wenn Sie den Raum verlassen?

    Ungenutzte Energie: Eine große Menge Energie wird verbraucht, obwohl der Nutzen den Menschen gar nicht erreicht. Das Licht in nicht genutzten Räumen brennen zu lassen, das Radio oder den Fernseher laufen zu lassen, die Heizung in nicht genutzten Räumen nicht abzudrehen ist verschwendete Energie ohne Nutzen für irgendjemanden. Ähnliches gilt auch für die Warmwasseraufbereitung. 40 % des erwärmten Wassers kommt gar nicht beim Menschen an. Hier einige Tipps, um beim Warmwasser zu sparen: Kleinere Elektroboiler können Sie zum Beispiel über eine Zeitschaltuhr nachts abstellen. Größere Speicher abzustellen, lohnt sich dagegen nur bei längerer Abwesenheit (z. B. im Urlaub). Um Warmwasser zu sparen, nehmen Sie lieber eine kurze Dusche anstelle eines Bades und verwenden Sie moderne Wasser sparende Duschköpfe.
  9. Fernsehgeräte

    Der Austausch alter Fernsehgeräte bedeutet eine Stromeinsparung bis zu 80 Prozent.
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(Letztes Verwirklichungsdatum: 18.05.2009)
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